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aka / Arbeitskreis Kulturanalyse gibt es seit Juni 2013.

aka ist ein offenes interdisziplinäres Netzwerk für Menschen, die am (Kultur-)Wissenschafts- und Kunstbetrieb interessiert oder selbst in diesem tätig sind. Ein besonderes Anliegen ist die Förderung und gegenseitige Unterstützung von Jungwissenschaftler_innen.

aka interessiert sich für symbolische Formen und kulturelle Praktiken in ihrer Komplexität und Vielfältigkeit. Die Verbindung von Kulturanalyse mit Gesellschaftsanalyse ist dabei ebenso Ziel wie die Zusammenführung von Wissenschaft und Kunst. 

aka öffnet den Raum für inhaltlichen Austausch und Diskussion. In regelmäßigen Lesekreisen werden theoretische Ansätze aus den Literatur-, Kultur- und Sozialwissenschaften, der Philosophie und Theologie, den Postcolonial und Gender Studies, den Medienwissenschaften und der Psychoanalyse gemeinsam erarbeitet und diskutiert. 

aka organisiert Veranstaltungen unterschiedlichen Formats, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf transdisziplinären, innovativen und emanzipatorischen Zugangsweisen liegt, die maßgebliche Problemstellungen unserer Gegenwart aufgreifen, reflektieren, theoretisch fundieren und sie einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen. 

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Aktuelle Neuerscheinungen:

Roman Horak, Ingo Pohn-Lauggas, Monika Seidl (Hg.)

Über Raymond Williams
Annäherungen, Positionen, Ausblicke
Argument, Hamburg 2017

Wie kaum ein anderer steht Raymond Williams (1921–1988) mit seinem Werk für die politische Stoßrichtung des eingreifenden Denkens der Cultural Studies. Eine intensivere Beschäftigung mit seinem Beitrag zu ihrer theoretischen Fundierung scheint im deutschsprachigen Raum nach wie vor Sache weniger Spezialisten zu sein – dem soll dieser Band entgegengesetzt werden. Williams wird als linker Theoretiker und Praktiker vorgestellt, der 'Kultur' nicht säuberlich getrennt von den Dimensionen des Politischen und Ökonomischen, sondern mit ihnen vielfältig und wechselseitig verbunden wahrnimmt.

Deklariertes Ziel des Buches ist es, Raymond Williams’ Denken nicht nur historisch zu verorten, sondern auch neu zu kontextualisieren. Es erhebt den Anspruch, die überfällige Würdigung seines ungebrochenen Einflusses auf das kritische Denken damit zu leisten, dass seine Nützlichkeit gezeigt wird. Mit dieser Würdigung setzen die Herausgeber auch ein Zeichen gegen den Konformismus der etablierten Kulturwissenschaften.

Über Raymond Williams’ Kulturtheorie schreiben Winfried Fluck, Lawrence Grossberg und John Higgins. Seinen Denklinien folgen Oliver Marchart, Ingo Pohn-Lauggas, Klaus Puhl und Wolfgang Karrer. Williams als Erzähler widmen sich Ingrid von Rosenberg und H. Gustav Klaus, während Udo Göttlich, Carsten Winter, Georgiana Banita, Barbara Maly, Felix Bergmeister, Anette Pankratz, Marie Hologa und Cyprian Piskurek Raymond Williams und die Medien in den Blick nehmen.

 

aka|texte #4

TRINH T. MINH-HA
Elsewhere, within here
Immigration, Flucht und das Grenzereignis

Hg. von Anna Babka und Matthias Schmidt
Aus dem Amerikanischen von Kathrina Menke

Trinh erkundet in ihrem Buch die Themen Flucht und Migration und präsentiert diese Phänomene als brennendes politisches Problem unserer Gegenwart, das nach unerschütterlichem Engagement ruft. Refugeeism (Fluchtbewegung) definiert sie als Effekt von »Grenzkriegen«, welche die tiefen inneren Krisen der Großmächte reflektieren. Trinhs Wege der Befragung und Reflexion sind persönlich und poetisch. Sie konfrontiert ihre Leser_innen auf ungewöhnliche Weise mit grundlegenden Bedingungen für politisches Handeln, indem sie die Künste als komplexe induktive Werkzeuge einführt.

 

Anna Babka, Peter Clar (Hg.)
Unter Mitarbeit von Flora Petrik

»Im Liegen ist der Horizont immer so weit weg«. Grenzüberschreitungen bei Barbara Frischmuth
Sonderzahl, Wien 2016

Aus Anlass des 75. Geburtstags von Barbara Frischmuth versammelt dieser Band eine erhellende Mischung aus Text- und Bildbeiträgen, Gedichte, Briefe, Miniaturen, Vignetten, Essays, Aufsätze usw. Eine Gemeinsamkeit dieser Sammlung sehen Anna Babka und Peter Clar in der Reflexion der Wirklichkeitskonstruktion in Frischmuths Œuvre, in den Beschäftigung mit dem Märchenhaften und Phantastischen sowie dem Widerständigen in ihren Texten.
Die Vielfältigkeit und die Grenzüberschreitungen kristallisieren sich als wichtige Haltungen in ihrem Schreiben heraus. Und so stehen die titelgebenden Verse aus einem Gedicht Frischmuths für ein Denken der Offenheit, Gemeinschaftlichkeit und Solidarität.

Mit Beiträgen von: Anna Babka, Silvana Cimenti, Peter Clar, Joanna Drynda, Thomas Eder, Olga Flor, Gerhard Fuchs, Andrea Grill, Reinhard P. Gruber, Christa Gürtler, Peter Handke, Bodo Hell, Klaus Hoffer, Andrea Horvath, Elfriede Jelinek, Jochen Jung, Klaus Kastberger, Elisabeth Klar, Markus Köhle, Alfred Komarek, Stefan Krammer, Isabel, Kranz, Paul-Michael Lützeler, Joanna Łwanikowska-Koper, Friederike Mayröcker, Mieze Medusa, Aleksandra Pawloff, Elisabeth Reichart, Peter Rosei, Gerhard Rühm, Christian Schenkermayr, Almut Tina Schmidt, Matthias Schmidt, Eva Schörkhuber, Ingrid Spörk, Thomas Stangl, Andrea Stift-Laube, Daniela Strigl, Ida Szigethy, Anna Weidenholzer, Monika Wójcik-Bednarz

 

Mieke Bal: 5 Principles of Cultural Analysis

Dieses Video entstand im Rahmen von Mieke Bals besuch in Wien: Am 2. Mai 2016 präsentierte sie im Gespräch mit Wolfgang Müller-Funk an der Fachbereichsbibliothek Germanistik ihr Lexikon der Kulturanalyse, Band 3 der Reihe aka|texte.


aka / Arbeitskreis für Kulturanalyse gibt es seit Juni 2013: als interdisziplinäres Netzwerk steht es allen offen, die sich für symbolische Formen und kulturelle Praktiken interessieren. Die Verbindung von Kulturanalyse mit Gesellschaftsanalyse ist dabei ebenso erklärtes aka-Anliegen wie die Zusammenführung von Wissenschaft und Kunst.

Institut für Europäische und Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
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