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Rückblick:

Dezember 2017
aka im Literaturmuseum
Führung mit Hannes Schweiger, aka-Mitglied und einer der Kurator_innen der Dauerausstellung des Literaturmuseums. Er stellte die konzeptuellen Überlegungen und Entscheidungen vor, die es nicht zuletzt angesichts der räumlichen Vorgaben zu treffen galt, und diskutierte gemeinsam mit den aka-Besucher_innen den Aura-Begriff, intermediale Formen von Literatur, die Inklusivität von „österreichischer Literatur“ sowie die tatsächlichen und kommenden Zielgruppen dieses 2015 eröffneten Museums.
Im Anschluss fand die aka-Jahresabschlussfeier statt. 

November 2017
Bildung und Populismus:
Erwachsenenbildung und die Tradition der Cultural Studies
Unsere diesjährige Herbsttagung richteten wir in Kooperation mit dem Verband der Österreichischen Volkshochschulen aus und fragten: Was bleibt vom Anspruch der Cultural Studies, kritische Wissenschaft zu betreiben, die gesellschaftlich interveniert; was davon ist auf heutige Verhältnisse anwendbar und welche Rolle spielen dabei Volkshochschulen und Bildungseinrichtungen abseits von Schule und Universität? Konzept & Organisation: Ingo Pohn-Lauggas
Details und Programm

November 2017
Representation Revisited:
Mieke Bal im Gespräch mit Anna Babka

Buchpräsentation, Gespräch und Video-Performance anlässich des Erscheinens von Representation Revisited, Band 5 unserer Reihe aka|texte, der den theoretischen Aspekt des Projekts „Radical Busts“ und beleuchtetund sich unterschiedlichen Fragen der feministischen Repräsentation widmet.
Plakat | Medienecho

Juli 2017
Sinn der Sinne: Zum Gehör
aka-Sommerlesekreis unter der Leitung von Andrea Horz. Im Mittelpunkt der Diskussion stand der Text Zum Gehör von Jean-Luc Nancy. Die Lektüre bildete den Auftakt, den Unterschied zwischen den Sinnen zu erkunden.

Juni 2017
Asyl und Exodus.
Identität jenseits der Innen/Außen-Dichotomie

Entlang der Begriffe Asyl und Exodus diskutierte Peter Zeillinger in diesem aka-Lesekreis den »biblischen Exodus« – dies nicht als Migrationsbewegung, sondern als ein ausdrücklich politisches Konzept des »Umgangs mit dem Realen« im Sinne von Badiou, Lacan u.a. Er entwickelt dabei Kriterien für ein gegenwärtiges politisches Denken jenseits der Innen/Außen-Dichotomie.

April 2017
Freud and the 'Death Drive'
Vortrag von Alenka Zupančič, in Kooperation mit dem
Sigmund Freud Museum
In his 1920 essay Beyond the Pleasure Principle Freud introduces the intriguing and controversial notion of the “death drive”, which remains subject to very different interpretations and uses. Alenka Zupančič‘s lecture explored different facets of this notion and showed in what ways the notion of the death drive is highly pertinent and relevant for many contemporary discussions.
> Mehr darüber

März 2017
elsewhere, within here.
Immigration, Flucht und das Grenzereignis
Anlässlich des Erscheinens von aka|text #4 gab es in der FB Germanistik eine Buchpräsentation inkl. Lesung mit Trinh T. Minh-ha und der Live-Performance „Music for Stacheldraht“ mit Klaus Karlbauer und Rosivita. Durch den Abend führten die Herausgeber/innen Anna Babka und Matthias Schmidt.
> Medienecho

Dezember 2016
aka im Kunstmuseum
Wir begaben uns auf Exkursion ins Kunsthistorische Museum, wo die Kunsthistorikerin und Kulturwissenschaftlerin Daniela Hammer-Tugendhat ein Impulsreferat zur „Malkunst“ von Jan Vermeer hielt, um es kulturkritisch mit uns zu diskutieren.
Im Anschluss fand die Jahresabschlussfeier des Arbeitskreises Kulturanalyse statt.

Dezember 2016
„Im Liegen ist der Horizont immer so weit weg.“
Ein Fest für Barbara Frischmuth

Ausgerichtet von Anna Babka und Peter Clar, die – generationenübergreifend – österreichische Autor_innen zu einer Lesung in der Österreichischen Gesellschaft für Literatur baten.

Oktober 2016
Der Spanische Bürgerkrieg als antihumanistisches Laboratorium. Engagierte Intellektuelle im Spannungsfeld von Avantgarden und Faschismen in Österreich, Italien und Spanien
Internationale Konferenz, veranstaltet von Marlen Bidwell-Steiner (aka) und Birgit Wagner.

Oktober 2016
Das Unbehagen in der Kultur
Ingo Schneider und aka-Beiratsmitglied Martin Sexl präsentierten im Depot das von ihnen herausgegebene Buch Das Unbehagen in der Kultur (Argument 2015), das die fatale Unschärfe des Kulturbegriffs in aktuellen politischen Diskursen und in den Geistes- und Sozialwissenschaften thematisiert. Gastgeber und Respondent war Ingo Pohn-Lauggas.

 

 

Juli 2016
aka-Veranstaltungen rund um den 21. Kongresses der International Comparative Literature Association (ICLA)

  • Lesekreis mit der englischen Literaturwissenschaftlerin und SchriftstellerinMarina Warner zum Thema Orienting Wonder: Anhand von Auszügen aus u.a. Aischylos' "Orestie", Virgils "Aeneis" und den Geschichten aus "Tausendundeine Nacht"beschäftigten wir uns mit den Beziehungen zwischen westlichen und östlichen Erzählungen und Erzählweisen, mit Weltliteratur, "Orientalismus" und Übersetzung.
  • Vortrag von Mauro Pala (Universität Cagliari) zum Thema "Benjamin, Neapel und der städtische Raum: Von der Porosität zur Postmoderne", der aufzeigte, dass verschiedene Begriffe, die später eine zentrale Rolle im Aufbau des Passagenwerks spielen, ursprünglich in Benjamins Aufsatz über Neapel von 1924 erarbeitet wurden.

Juni 2016
Aktuelle Entwicklungen im ‚ökokritischen‘ Denken
In diesem aka-Lesekreis las Caitríona Ní Dhúill mit uns Texte zum Thema als Versuche, aus den Perspektiven der Geisteswissenschaften aktuelle globale Tendenzen (ökologische Zerstörung, Neoliberalismus, ‚enclosure of the commons‘) zu begreifen, zu beleuchten, eventuell auch zu bekämpfen.

Juni 2016
Paul Michael Lützeler:
Ethik und biografisches Schreiben

Auf Einladung von aka war Paul Michael Lützeler in Wien und präsentierte „Morphomatische Überlegungen zu Ego-Dokumenten Hermann Brochs“. Lützeler lehrt als Rosa May Distinguished University Professor in the Humanities an der Washington University in St. Louis und gehört dem wissenschaftlichen Beirat von aka an.

Mai 2016
À suivre... Serielles Erzählen in der Moderne
aka war Mit-Veranstalter dieser internationalen Tagung zu Ehren von Beiratsmitglied Birgit Wagner am Institut für Romanistik der Universität Wien. Konzept & Organisation: Daniel Winkler, Ingo Pohn-Lauggas und Martina Stemberger

Mai 2016
Mieke Bal:
Lexikon der Kulturanalyse
Mieke Bal präsentierte im Gespräch mit Wolfgang Müller-Funk an der Fachbereichsbibliothek Germanistik ihr Lexikon der Kulturanalyse, Band 3 der Reihe aka|texte. Kulturanalyse heißt für Mieke Bal, einem weiten und nie fixierten Kulturbegriff zu folgen und theoretische Kategorien, Kunstwerke und gesellschaftliche Praxen gleichermaßen als kulturelle Objekte zu lesen. In diesem Wörterbuch kann man sie nun – Buchstabe für Buchstabe – bei der Arbeit beobachten.

April 2016
Ästhetik der Marginalität im Werk von Joseph Roth
Wolfgang Müller-Funk und Daniela Finzi präsentierten und diskutierten im Presseclub Concordia Daniel Bitouhs Buch Ästhetik der Marginalität im Werk von Joseph Roth. Eine Kooperation von aka mit der Initiative Afri-Eurotext und dem Presseclub Concordia.

Jänner 2016
Pornographie oder Pornologie?
aka war zu Gast im Gewölbekeller des Erotikladens Liebenswert in Wien, und wir diskutierten unter der Anleitung von Linda Leskau Texte des Marquis de Sade, von Leopold Sacher-Masoch, Roland Barthes und Gilles Deleuze unter der Leitfrage Pornographie oder Pornologie?

Dezember 2015
Writing Culture
aka-Workshop zu Writing Culture, in dem Texte von James Clifford, Trinh T. Minh-ha und Gayatri Spivak gelesen und diskutiert wurden. Zu Gast durften wir diesmal im Wien Museum sein, durch das uns der Gastgeber Matti Bunzl führte.

November 2015
Botanik – Onomastik – Psychoanalyse
Unter der Leitung von Isabel Kranz gab es einen aka-Lesekreis zu Botanik und Onomastik. Dem voraus ging eine exklusive Sonderführung von Daniela Finzi durch die Sonderausstellung des Freud-Museums ‚Das ist das starke Geschlecht.‘ Frauen in der Psychoanalyse.

Juni 2015
Lexicon for Cultural Analysis
Mit einem sommerlichen aka-Lesekreis bereiteten wir die redaktionelle Arbeit an jenem Text Mieke Bals vor, der Band 3 unserer Reihe aka|texte werden sollte…

April 2015
Lesekreis „Das ähnliche Sehen“
Ausgehend von Aufsätzen Paul Ricœurs und begleitet von einigen Auszügen aus Ludwig Wittgensteins Philosophischen Untersuchungen beschäftigten wir uns bei diesem von Gianna Zocco geleiteten Lesekreis mit Metaphern und ähnlichen Formen. Im Mittelpunkt stand die Frage, inwiefern diese – wie von Ricœur postuliert – das Potential haben, eine „Neubeschreibung“ der Wirklichkeit zu liefern und eine Perspektivverschiebung im Sinn von Wittgensteins Formulierung des „Sehen als“ zu liefern.

Jänner 2015
Musik und Sprache
aka-Lektüreworkshop am Institut für Musikwissenschaft mit Texten von Adorno, Barthes und Wellmer.

Dezember 2014
Thementag Ideologie
aka zu Gast im Filmarchiv Austria: Ganztägige Workshops und Diskussionen auf der Grundlage von Texten von Stuart Hall, Antonio Gramsci, Louis Althusser und Mladen Dolar, abgeschlossen von einem Filmscreening im Kinosaal des Filmarchivs. Konzeption und Organisation: Daniela Finzi und Ingo Pohn-Lauggas.

November 2014
Kunst, Konsum und der Kolonialismus in uns
Podiumsdiskussion zur Ausstellung PCFS - Post Colonial Flagshipstore

Mitglieder des Arbeitskreis Kulturanalyse (Christina Marie-Charlotte Hoffmann, Ingo Pohn-Lauggas, Daniel Romuald Bitouh) diskutierten im Wiener MuseumsQuartier in Kooperation mit dem freiraum quartier21 mit den Kuratoren der Ausstellung PCFS - Post Colonial Flagshipstore sowie mit VertreterInnen aus Wirtschaft, Kunst und Wissenschaft. Die Podiumsdiskussion wurde von Radio Orange aufgezeichnet und im Rahmen der Reihe Radio Dispositiv von Herbert Gnauer gesendet.
Sendung zum Nachhören

Oktober 2014
Walter Benjamin: Kurze Schatten
Herbstliches kleines benjaminisches Schattenspiel im Mittelpunkt unseres dritten Lektüreworkshops

April 2014
Der neue deutsche Kolonialroman
und die postkolonialen, kulturwissenschaftlichen und interkulturellen Studien

Eine ganze Reihe von aka-Mitgliedern nahm an dieser Tagung in Lomé (Togo) teil. Ursula Knoll und Matthias Schmidt schrieben darüber im uni:view magazin, Anna Babka gab Lukas Wieselberg ein Interview auf science.orf.at.

Jänner/April 2014
Lektüreworkshop zu Derridas „Postkarte“
Zweiteiliger Workshop, um Jacques Derridas Postkarte auf die Schliche zu kommen. Anhand einer Textauswahl aus dem ersten Band, den „Sendungen“, die von Peter Clar und Matthias Schmidt zusammengestellt wurde, erprobten wir interdisziplinäre Zugänge zu Schlüsselbegriffen von Derridas Medien- und Liebestheorie.
Eine Spätfolge war der aka|text #2.

3. Dezember 2013

Alles Kulturanalyse!
aka stellt sich vor

Vereinspräsentation in der Fachbibliothek Germanistik an der Universität Wien: aka erklärt sich selbst und lässt seine Bücher zu Wort kommen. Moderation: Irene Suchy

Die Veranstaltung wurde von Radio Orange aufgezeichnet und im Rahmen der Sendereihe Radio Dispositiv ausgestrahlt. Die Sendung kann hier nachgehört werden. Maren Sacherer berichtete darüber im Literatur-Blog Post Lit: Link zum Artikel.

Institut für Europäische und Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
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