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Die Reihe Antikanon bestrebt die Erinnerung an diverse von der Literaturgeschichte vergessene oder vernachlässigte Texte, Ästhetiken, literarische Traditionen wachzurufen oder bekannt zu machen und gleichzeitig, im Zuge einer impliziten kulturpoetischen Diskussion, die komplexen Bedingungen literarischer Kanonbildung zu thematisieren. Antikanon zielt somit auf eine langfristige Auseinandersetzung von Prozessen der Kanonrevision, Kanonerweiterung, Negativ- und Randkanonisierung sowie allgemein auf die Ergründung von dynamischer Kanonbildung und -verwerfung.

Die Reihe wird von Christina Hoffmann und Johanna Öttl herausgegeben
und entsteht in Zusammenarbeit
mit dem Arbeitskreis Kulturanalyse.

 

antikanon #2

Digitalität und literarische Netz-Werke
Hg. von Christina Hoffmann und Johanna Öttl

Der zweite Band der Reihe antikanon widmet sich den Auswirkungen der sogenannten dritten Medienrevolution auf Produktions-, Rezeptions- und Distributionsformen literarischer Texte. Was bedeutet es für die Literatur, wenn sich die Möglichkeiten des Erzählens durch Internet und mobile Medien und damit auch ihre Formen, Gattungen und Funktionen verändern? Gefragt wird beispielsweise nach Veränderungen von Autorschaftskonzepten sowie nach Entwicklungen maschinengesteuerter Texte und wie sie das Verständnis von Plagiat und Kanon beeinflussen.

203 S., € 24,-
ISBN 978-3-85132-889-9

 

 

antikanon #1

Renaissancen des Kitsch
Hg. von Christina Hoffmann und Johanna Öttl

In diesem Band wird sogenannte kitschige Literatur als Beispiel einer polarisierenden Ästhetik untersucht, die entweder als trivial und minderwertig Ablehnung oder als kunstvoll und erbaulich Zustimmung findet. Inwiefern es sich dabei stets um eine subjektive Bewertung handelt, die sich aus den jeweiligen zeitgeschichtlichen und soziokulturellen Kontexten speist, veranschaulichen Beiträge zu diversen literarischen Epochen und Gattungen.

Inhaltsverzeichnis, Editorial

202 S., € 24,-
ISBN 978-3-85132-827-1

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