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„Im Liegen ist der Horizont immer so weit weg.“

Ein Fest für Barbara Frischmuth

Eine der bedeutendsten deutschsprachigen Schriftstellerinnen der Gegenwart feierte heuer ihren fünfundsiebzigsten Geburtstag. Aus diesem Anlass haben Anna Babka und Peter Clar – generationenübergreifend – österreichische Autor_innen zu einer Lesung für Barbara Frischmuth gebeten.
Laudatio: Bodo Hell; Im Anschluss Erfrischungen.

Mittwoch, 7. Dezember 2016, 18.00 Uhr, Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien

Eine Kooperation von aka und ÖGL

 

15. Dezember 2016 - 18 Uhr:

Kulturanalyse im Kunstmuseum

mit Daniela Hammer-Tugendhat

Wir unternehmen eine gemeinsame Exkursion ins Kunsthistorische Museum, wo die Kunsthistorikerin und Kulturwissenschaftlerin Daniela Hammer-Tugendhat ein Impulsreferat zu einem Werk von Jan Vermeer halten wird, um es kulturkritisch mit uns zu diskutieren:

Das Werk „Die Malkunst“ (um 1666-68) ist Vermeers künstlerische Reflexion über die Malerei selbst. Ist Vermeers Malerei eine Beschreibung optischer Phänomene? Lässt sich die Gesetzmäßigkeit der Welt mittels geometrischer Konstruktionen (der Perspektive), technischer Hilfsmittel (der Camera Obscura) und der Wissenschaft der Optik erforschen und beherrschen? Ist seine Malerei ein getreues Abbild von Wirklichkeit? Und was ist die Wirklichkeit? Die Erfassung des Sichtbaren? Oder ist das Werk eine Allegorie, seine Malerei eine Verbildlichung von Ideen?

Treffpunkt ist um 17.50 in der Eingangshalle unten – bitte kümmert euch selbst um Eintrittskarten!

Im Anschluss Jahresabschlussfeier des Arbeitskreises Kulturanalyse

 

 

Aktuelle Neuerscheinungen:

Anna Babka, Gerald Posselt
Unter Mitarbeit von Sergej Seitz und Matthias Schmidt

Gender und Dekonstruktion
utb/Facultas 2016

Was hat der Begriff Gender mit der Dekonstruktion zu tun, in deren Zeichen seit den 1960er Jahren eine radikale Kritik an den hierarchischen, machtgesättigten Grundoppositionen des abendländischen Denkens erfolgt? Inwiefern ist die Geschlechtsidentität gesellschaftlich konstruiert und wie kann sie dekonstruiert werden? In welchem Zusammenhang stehen die emanzipatorischen Ziele der Queer-Theorie mit dekonstruktiven Denkbewegungen? Entlang einer historisch systematischen Hinführung, eines Begriffsglossars und einer kommentierten Bibliographie widmet sich der Band den Grundlagen der Gender- und Queer-Theorie. Er richtet sich an Studierende aller geistes-, sozial- und kulturwissenschaftlichen Disziplinen und ist zugleich als Einführung und Nachschlagewerk geeignet.

 

Wolfgang Müller-Funk
Unter Mitarbeit von Johanna Chovanec

Theorien des Fremden
Eine Einführung
utb, Tübingen 2016

Der Band bezieht sich auf die Figur des und der Fremden ebenso wie auf die Erfahrung von Fremdheit. In 13 transdiziplinären Zugängen spannt sich der Bogen von sozialwissenschaftlichen Ansätzen über klassische Konzepte der Psychoanalyse, philosophische Denkfiguren von Alterität bis hin zur Dekonstruktion. Berücksichtigung finden zudem Theorien des Phantastischen, die Imagologie, postkoloniale Beiträge sowie differenzfeministische Annäherungen.

Mieke Bal: 5 Principles of Cultural Analysis

Dieses Video entstand im Rahmen von Mieke Bals besuch in Wien: Am 2. Mai 2016 präsentierte sie im Gespräch mit Wolfgang Müller-Funk an der Fachbereichsbibliothek Germanistik ihr Lexikon der Kulturanalyse, Band 3 der Reihe aka|texte.


aka / Arbeitskreis für Kulturanalyse gibt es seit Juni 2013: als interdisziplinäres Netzwerk steht es allen offen, die sich für symbolische Formen und kulturelle Praktiken interessieren. Die Verbindung von Kulturanalyse mit Gesellschaftsanalyse ist dabei ebenso erklärtes aka-Anliegen wie die Zusammenführung von Wissenschaft und Kunst.

Institut für Europäische und Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
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