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Trinh T. Minh-ha
elsewhere, within here.
Immigration, Flucht und das Grenzereignis

Buchpräsentation│Lesung & Live Performance „Music for Stacheldraht“

Lesung
Trinh T. Minh-ha liest gemeinsam mit den Übersetzer_innen aus elsewhere, within here. Immigration, Flucht und das Grenzereignis (aka-texte #4 )

Live Performance „Music for Stacheldraht“
transdisziplinäre Komposition von Klaus Karlbauer basierend auf Texten von Trinh
mit Rosivita – Textperformance │Klaus Karlbauer – Instrumente, Elektronik
Produktion: Karlbauer Projects KG

Moderation und Einführung
Anna Babka & Matthias Schmidt

Ort & Zeit
23. März 2017, 19 Uhr
Fachbibliothek Germanistik, Universität Wien, Universitätsring 1

 

Aktuelle Neuerscheinungen:

aka|texte #4

TRINH T. MINH-HA
Elsewhere, within here
Immigration, Flucht und das Grenzereignis

Hg. von Anna Babka und Matthias Schmidt
Aus dem Amerikanischen von Kathrina Menke

Trinh erkundet in ihrem Buch die Themen Flucht und Migration und präsentiert diese Phänomene als brennendes politisches Problem unserer Gegenwart, das nach unerschütterlichem Engagement ruft. Refugeeism (Fluchtbewegung) definiert sie als Effekt von »Grenzkriegen«, welche die tiefen inneren Krisen der Großmächte reflektieren. Trinhs Wege der Befragung und Reflexion sind persönlich und poetisch. Sie konfrontiert ihre Leser_innen auf ungewöhnliche Weise mit grundlegenden Bedingungen für politisches Handeln, indem sie die Künste als komplexe induktive Werkzeuge einführt.

ca. 250 S., ca. € 29,-
ISBN 978-3-85132-849-3 [in Vorbereitung für März 2017]

 

Anna Babka, Peter Clar (Hg.)
Unter Mitarbeit von Flora Petrik

»Im Liegen ist der Horizont immer so weit weg«. Grenzüberschreitungen bei Barbara Frischmuth
Sonderzahl, Wien 2016

Aus Anlass des 75. Geburtstags von Barbara Frischmuth versammelt dieser Band eine erhellende Mischung aus Text- und Bildbeiträgen, Gedichte, Briefe, Miniaturen, Vignetten, Essays, Aufsätze usw. Eine Gemeinsamkeit dieser Sammlung sehen Anna Babka und Peter Clar in der Reflexion der Wirklichkeitskonstruktion in Frischmuths Œuvre, in den Beschäftigung mit dem Märchenhaften und Phantastischen sowie dem Widerständigen in ihren Texten.
Die Vielfältigkeit und die Grenzüberschreitungen kristallisieren sich als wichtige Haltungen in ihrem Schreiben heraus. Und so stehen die titelgebenden Verse aus einem Gedicht Frischmuths für ein Denken der Offenheit, Gemeinschaftlichkeit und Solidarität.

Mit Beiträgen von: Anna Babka, Silvana Cimenti, Peter Clar, Joanna Drynda, Thomas Eder, Olga Flor, Gerhard Fuchs, Andrea Grill, Reinhard P. Gruber, Christa Gürtler, Peter Handke, Bodo Hell, Klaus Hoffer, Andrea Horvath, Elfriede Jelinek, Jochen Jung, Klaus Kastberger, Elisabeth Klar, Markus Köhle, Alfred Komarek, Stefan Krammer, Isabel, Kranz, Paul-Michael Lützeler, Joanna Łwanikowska-Koper, Friederike Mayröcker, Mieze Medusa, Aleksandra Pawloff, Elisabeth Reichart, Peter Rosei, Gerhard Rühm, Christian Schenkermayr, Almut Tina Schmidt, Matthias Schmidt, Eva Schörkhuber, Ingrid Spörk, Thomas Stangl, Andrea Stift-Laube, Daniela Strigl, Ida Szigethy, Anna Weidenholzer, Monika Wójcik-Bednarz

 

Wolfgang Müller-Funk
Unter Mitarbeit von Johanna Chovanec

Theorien des Fremden
Eine Einführung
utb, Tübingen 2016

Der Band bezieht sich auf die Figur des und der Fremden ebenso wie auf die Erfahrung von Fremdheit. In 13 transdiziplinären Zugängen spannt sich der Bogen von sozialwissenschaftlichen Ansätzen über klassische Konzepte der Psychoanalyse, philosophische Denkfiguren von Alterität bis hin zur Dekonstruktion. Berücksichtigung finden zudem Theorien des Phantastischen, die Imagologie, postkoloniale Beiträge sowie differenzfeministische Annäherungen.

 

 

Anna Babka, Gerald Posselt
Unter Mitarbeit von Sergej Seitz und Matthias Schmidt

Gender und Dekonstruktion
utb/Facultas 2016

Was hat der Begriff Gender mit der Dekonstruktion zu tun, in deren Zeichen seit den 1960er Jahren eine radikale Kritik an den hierarchischen, machtgesättigten Grundoppositionen des abendländischen Denkens erfolgt? Inwiefern ist die Geschlechtsidentität gesellschaftlich konstruiert und wie kann sie dekonstruiert werden? In welchem Zusammenhang stehen die emanzipatorischen Ziele der Queer-Theorie mit dekonstruktiven Denkbewegungen? Entlang einer historisch systematischen Hinführung, eines Begriffsglossars und einer kommentierten Bibliographie widmet sich der Band den Grundlagen der Gender- und Queer-Theorie. Er richtet sich an Studierende aller geistes-, sozial- und kulturwissenschaftlichen Disziplinen und ist zugleich als Einführung und Nachschlagewerk geeignet.

 

Mieke Bal: 5 Principles of Cultural Analysis

Dieses Video entstand im Rahmen von Mieke Bals besuch in Wien: Am 2. Mai 2016 präsentierte sie im Gespräch mit Wolfgang Müller-Funk an der Fachbereichsbibliothek Germanistik ihr Lexikon der Kulturanalyse, Band 3 der Reihe aka|texte.


aka / Arbeitskreis für Kulturanalyse gibt es seit Juni 2013: als interdisziplinäres Netzwerk steht es allen offen, die sich für symbolische Formen und kulturelle Praktiken interessieren. Die Verbindung von Kulturanalyse mit Gesellschaftsanalyse ist dabei ebenso erklärtes aka-Anliegen wie die Zusammenführung von Wissenschaft und Kunst.

Institut für Europäische und Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
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