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aka / Arbeitskreis Kulturanalyse ist ein offenes interdisziplinäres Netzwerk für Be-schäftigte im und Interessierte am (Kultur-)Wissenschafts- und Kunstbetrieb.

aka / Arbeitskreis Kulturanalyse interessiert sich für symbolische Formen und kulturelle Praktiken in ihrer Komplexität und Vielfältigkeit. Die Verbindung von Kulturanalyse mit Gesellschaftsanalyse ist dabei ebenso Ziel wie die Zusammenführung von Wissenschaft und Kunst.

aka / Arbeitskreis Kulturanalyse bietet seinen Mitgliedern die Möglichkeit für in-haltlichen Austausch und Diskussion. In regelmäßigen internen Klausuren werden theoretische Ansätze aus den Literatur- und Kulturwissenschaften, der Philosophie, den Postcolonial und Gender Studies, den Medienwissenschaften und der Psychoanalyse diskutiert und an konkreten Fallbeispielen erprobt.

aka / Arbeitskreis Kulturanalyse fördert und unterstützt zudem Projekte in den oben genannten Bereichen mit finanziellen und ideellen Mitteln. Unterstützt werden Symposien und Einzelveranstaltungen, sowie Vortragsreisen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Förderung innovativer, inter- und transdisziplinärer Ansätze, sowie auf der Förderung von Jungwissenschaftler_innen.

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Aktuelle Neuerscheinungen:

Anna Babka, Peter Clar (Hg.)
Unter Mitarbeit von Flora Petrik

»Im Liegen ist der Horizont immer so weit weg«. Grenzüberschreitungen bei Barbara Frischmuth
Sonderzahl, Wien 2016

Aus Anlass des 75. Geburtstags von Barbara Frischmuth versammelt dieser Band eine erhellende Mischung aus Text- und Bildbeiträgen, Gedichte, Briefe, Miniaturen, Vignetten, Essays, Aufsätze usw. Eine Gemeinsamkeit dieser Sammlung sehen Anna Babka und Peter Clar in der Reflexion der Wirklichkeitskonstruktion in Frischmuths Œuvre, in den Beschäftigung mit dem Märchenhaften und Phantastischen sowie dem Widerständigen in ihren Texten.
Die Vielfältigkeit und die Grenzüberschreitungen kristallisieren sich als wichtige Haltungen in ihrem Schreiben heraus. Und so stehen die titelgebenden Verse aus einem Gedicht Frischmuths für ein Denken der Offenheit, Gemeinschaftlichkeit und Solidarität.

Mit Beiträgen von: Anna Babka, Silvana Cimenti, Peter Clar, Joanna Drynda, Thomas Eder, Olga Flor, Gerhard Fuchs, Andrea Grill, Reinhard P. Gruber, Christa Gürtler, Peter Handke, Bodo Hell, Klaus Hoffer, Andrea Horvath, Elfriede Jelinek, Jochen Jung, Klaus Kastberger, Elisabeth Klar, Markus Köhle, Alfred Komarek, Stefan Krammer, Isabel, Kranz, Paul-Michael Lützeler, Joanna Łwanikowska-Koper, Friederike Mayröcker, Mieze Medusa, Aleksandra Pawloff, Elisabeth Reichart, Peter Rosei, Gerhard Rühm, Christian Schenkermayr, Almut Tina Schmidt, Matthias Schmidt, Eva Schörkhuber, Ingrid Spörk, Thomas Stangl, Andrea Stift-Laube, Daniela Strigl, Ida Szigethy, Anna Weidenholzer, Monika Wójcik-Bednarz

 

Wolfgang Müller-Funk
Unter Mitarbeit von Johanna Chovanec

Theorien des Fremden
Eine Einführung
utb, Tübingen 2016

Der Band bezieht sich auf die Figur des und der Fremden ebenso wie auf die Erfahrung von Fremdheit. In 13 transdiziplinären Zugängen spannt sich der Bogen von sozialwissenschaftlichen Ansätzen über klassische Konzepte der Psychoanalyse, philosophische Denkfiguren von Alterität bis hin zur Dekonstruktion. Berücksichtigung finden zudem Theorien des Phantastischen, die Imagologie, postkoloniale Beiträge sowie differenzfeministische Annäherungen.

 

 

Anna Babka, Gerald Posselt
Unter Mitarbeit von Sergej Seitz und Matthias Schmidt

Gender und Dekonstruktion
utb/Facultas 2016

Was hat der Begriff Gender mit der Dekonstruktion zu tun, in deren Zeichen seit den 1960er Jahren eine radikale Kritik an den hierarchischen, machtgesättigten Grundoppositionen des abendländischen Denkens erfolgt? Inwiefern ist die Geschlechtsidentität gesellschaftlich konstruiert und wie kann sie dekonstruiert werden? In welchem Zusammenhang stehen die emanzipatorischen Ziele der Queer-Theorie mit dekonstruktiven Denkbewegungen? Entlang einer historisch systematischen Hinführung, eines Begriffsglossars und einer kommentierten Bibliographie widmet sich der Band den Grundlagen der Gender- und Queer-Theorie. Er richtet sich an Studierende aller geistes-, sozial- und kulturwissenschaftlichen Disziplinen und ist zugleich als Einführung und Nachschlagewerk geeignet.

 

Mieke Bal: 5 Principles of Cultural Analysis

Dieses Video entstand im Rahmen von Mieke Bals besuch in Wien: Am 2. Mai 2016 präsentierte sie im Gespräch mit Wolfgang Müller-Funk an der Fachbereichsbibliothek Germanistik ihr Lexikon der Kulturanalyse, Band 3 der Reihe aka|texte.


aka / Arbeitskreis für Kulturanalyse gibt es seit Juni 2013: als interdisziplinäres Netzwerk steht es allen offen, die sich für symbolische Formen und kulturelle Praktiken interessieren. Die Verbindung von Kulturanalyse mit Gesellschaftsanalyse ist dabei ebenso erklärtes aka-Anliegen wie die Zusammenführung von Wissenschaft und Kunst.

Institut für Europäische und Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
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